Ballinstadt Hamburg
Wir waren in der Ballin Stadt. Dort begann die Auswanderung in die U.S.A.
Die Stadt (Damals noch vor den Toren von Hamburg) hatte zwei Funktionen:
Die Erste war die Vereinfachung der Abfertigung der Passagiere. Ärztliche Überprüfung, Überprüfung der Papiere, und in den späteren Jahren einen Sprachtest, ob die Grundlagen der englischen Sprache beherrscht wird.
Die Zweite und Wichtigste war die Isolation (Quarantäne) der Passagiere.
War in der Stadt Hamburg eine Krankheit ausgebrochen (Cholera oder eine andere Epidemie)
so durften diese Menschen nicht auswandern, außer sie befanden sich in der Ballin Stadt.
Dort warteten die Leute bis zu 14 Tagen in der Quarantäne bis es losging.
In den USA gab es ein Pondon: Ellis Island vor New York.
Dort konnte man, wenn man einen Bürgen hatte, die Insel etwas schneller verlassen.
Warum wanderten die Menschen aus?
Aus Glaubensgründen, Verarmung der Landbevölkerung, Missernten, Wehrdienst,
(Es wurde viele Kriege im alten Europa geführt).
Die Auswanderer hatten in den Jahren 1861 bis 1865 Pech gehabt.
Die USA befand sich selber im Bürgerkrieg.
Das es viele Menschen geschafft haben, wissen wir, durch Städtegründungen in den U.S.A: Berlin, Luebeck, Hanover, New Leipzig, Frankfort, Augsburg, Kiel.
Diese Geschichten wird in der Ballin Stadt erzählt.
Von Menschen die aus ganz Europa eine beschwerliche Reise auf sich nahmen um nach Hamburg zu kommen.
Es wird erzählt von der gefährlichen Überfahrt und von Erfolgen und Misserfolgen anhand einzelner Schicksale.
Freizeitgruppe runter vom Sofa, wir sind aus Lübeck